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Schadensersatz bei unwirksamer Versetzung
05.12.2019

Ein Arbeitnehmer kann vom Arbeitgeber als Schadensersatz die Erstattung der Kosten verlangen, die ihm durch die Benutzung seines privaten Pkws für die wöchentlichen Fahrten zwischen seinem Hauptwohnsitz und seiner Wohnung am Arbeitsplatz entstanden sind, sofern die Versetzung durch den Arbeitgeber unwirksam ist.
Im Rahmen der vom Gericht vorzunehmenden Schadensschätzung sind die Regelungen des Justizvergütungs- und –entschädigungsgesetzes (JVEG) über den Fahrtkostenersatz heranzuziehen, wonach für jeden gefahrenen Kilometer ein Kilometergeld in Höhe von 0,30 € zu zahlen ist.

Dies entschied das Bundesarbeitsgericht mit Urteil vom 28.11.2019.

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