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Arbeitnehmer hat für ordnungsgemäßes Führen des Fahrtenbuches zu sorgen
30.07.2019

Stellt der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer einen PKW auch zur privaten Nutzung zur Verfügung, so kann der Arbeitnehmer die Versteuerung des privaten Nutzungsvorteils entweder durch die 1-%-Regelung vornehmen oder die Fahrtenbuchmethode wählen.
Wählt der Arbeitnehmer die Besteuerungsmetode über das Fahrtenbuch, so muss er selbst für eine ordnungsgemäße Führung desselben sorgen. Eine Verpflichtung des Arbeitgebers, den Arbeitnehmer auf etwaige Defizite bei der Führung von Fahrtenbüchern hinzuweisen, besteht nicht.
Grundsätzlich muss der Arbeitgeber die Einkommensteuer durch Abzug vom Arbeitslohn für Rechnung des Arbeitnehmers, der alleiniger Steuerschuldner ist, einbehalten. Kommt der Arbeitnehmer seiner Verpflichtung aus der Führung eines Fahrtenbuchs nicht nach, so kann der Arbeitgeber die Versteuerung auch nach der 1-%-Regelung vornehmen, auch wenn diese für den Arbeitnehmer von Nachteil ist.
Dies geht aus dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 17.10.2018 hervor.

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